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Begriffe rund um’s Android-Smartphone

Die ersten Schritte sind getan. Bevor wir die Feinheiten besprechen, hier ein paar Begriffe, über die man gelegentlich in einschlägigen Foren oder auch in der Bedienungsanleitung stolpert:

Smartphone

Ein Smartphone [ˈsmɑːtˌfəʊn] ist ein Mobiltelefon mit besonders leistungsfähigem Prozessor, welches den Funktionsumfang eines Mobiltelefons um den eines Personal Digital Assistants (PDA) erweitert.
(aus http://de.wikipedia.org/wiki/Smartphone)

Alles klar? Kurz gesagt: Eine Kombination aus Handy + Computer für die Hosentasche.

© Google and Android's developpers

Android

Android ist das Betriebssystem des LG GT540 und vieler anderer Smartphones. Es basiert auf dem Computer-Betriebssystem Linux, der sogenannte Quellcode ist frei verfügbar. „Natürlich“ ist Android nicht kompatibel mit dem Apple iOS, mit dem die iPhones laufen.

Zur Zeit sind Smartphones mit den folgenden Versionen erhältlich:

  1. Android 2.1 42 %
  2. Android 2.2 29 %
  3. Android 1.6 18 %
  4. Android 1.5 12 %

(Quelle: Golem 09/2010; Zahlen gerundet)

Die bis vor kurzem mit dem LG GT540 ausgelieferte Version 1.6 gilt inzwischen als veraltet. Seit einiger Zeit wird für den deutschen Markt ein Update für das GT540 auf die Version 2.1 angekündigt. Dies war bis zum heutigen Tage nicht verfügbar.

Es gibt die folgenden Bezeichnungen für die einzelnen Versionen:

Cupcake = Android 1.5

Donut = Android 1.6

Eclair = Android 2.0 / 2.1

Froyo = Android 2.2

 

SIM-Karte (SIM-card)

Die Telefonkarte, auf der die Zugangsdaten für die Verbindung zum Mobilfunkanbieter gespeichert sind (z.B. die Mobilfunknummer). Häufig wird die SIM-Karte durch einen PIN-Code geschützt, ein Code, der meist aus vier Ziffern besteht und der vor Nutzung der Karte am Handy eingetippt werden muss.

SD-Karte / MicroSD-Karte

© me

Eine Speicherkarte, auf der, ähnlich wie auf einer Festplatte im Computer, Daten gespeichert werden können. Der Vorteil gegenüber Festplatten liegt an der geringen Größe im Verhältnis zur Speicherkapazität und dem Fehlen von beweglichen Teilen. Ein mechanischer Verschleiß wie bei einer Festplatte ist somit ausgeschlossen. Nachdem SD-Karten (neben anderen Speicherkarten wie der Multimediacard, MMC weite Verbreitung gefunden haben konnten diese aufgrund der verbesserten Möglichkeit, Daten auf kleinen Speicherchips speichern zu können, verkleinert werden. Eine Zwischenstation war die MiniSD-Karte, die über einen Adapter kompatibel zur SD-Karte ist. Inzwischen findet die MicroSD-Karte Verbreitung. Hier ist wohl das (praktische) Ende der Miniaturisierung erreicht, da die MicroSD-Karte gerade die Größe eines kleinen Fingernagels hat. Kleinere Karten wären zwar technisch denkbar, für den Anwender aber nicht mehr handhabbar.

Rooten

Unter Rooten wird ein Eingriff in das Betriebssystem verstanden, der dem Anwender die Möglichkeit gibt, auf alle Daten zuzugreifen und nahezu unbegrenzt in das System einzugreifen. Aus Sicherheitsgründen ist dies im Normalzustand von Android nicht zulässig. Da der Android-Quellcode jedoch offen verfügbar ist haben Programmierer die Möglichkeit, Programme zu entwickeln, die ein Rooten von Android zulassen.

Hersteller von Smartphones weisen in der Regel darauf hin, dass durch das Rooten der Garantieschutz erlischt. Ob dies rechtlich zulässig ist, soll hier nicht Gegenstand sein. Die Gefahr beim Rooten besteht unter anderem in der Möglichkeit, das Smartphone zu „Bricken“:

Bricken

(englisch von brick = Ziegelstein)

Durch Fehler bei einem Eingriff in das Betriebssystem wie z.B. dem Rooten kann das Smartphone im schlimmsten Fall unwiderruflich zerstört werden. Es weist dann (salopp ausgedrückt) in etwa die Funktionalität eines Ziegelsteins (brick) auf.

Anmerkungen: Diese Angaben beruhen auf der Weitergabe angelesenen Wissens und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder 100%ige Richtigkeit. Der Leser ist aufgefordert, im Zweifel weitere Quellen heranzuziehen.

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Smartphone, Androidhandy, iPhone & Co.

Ist das nicht alles dasselbe?
Einerseits: ja, man kann mit ihnen telefonieren, (meist) fotografieren, im Internet surfen, Notizen anlegen und häufig auch Musik hören.

Die Unterschiede merkt man spätestens dann, wenn der Kollege im Büro ein Programm auf seinem Gerät hat, das man auch haben möchte – aber nicht installieren kann. Der Insider hat bei dem vorstehenden Satz schon aufgestöhnt: was bei einem PC Programm heißt wird hier modern „app“ genannt.
Es wird auch nicht „irgendwo“ herunter geladen, sondern in einem „Market“ angeboten, in dem man es dann kaufen oder vielleicht auch kostenlos erwerben und herunterladen kann.

Und da gibt es Unterschiede: Android-Handys sind auf den Android-Market von Google, iPhones auf das Pendant von Apple angewiesen. Darüber hinaus gibt es noch diverse andere Smartphone-Welten mit eigenen Betriebssystemen und Apps…

Also andererseits: nein, sie sind sich so ähnlich wie Delfine und Haie. Beide „funktionieren“ im gleichen Medium vergleichbar gut.

Die Unterschiede stecken im Detail. Leider muss man sich für eine dieser verschiedenen Welten entscheiden, ausprobieren und später wechseln ist leider nicht möglich.

Zur Entscheidung für oder gegen eines dieser Systeme kann ich nichts beitragen. Ich kann nur denjenigen, die schon die Entscheidung für ein Android-Handy getroffen haben, helfen, sich damit besser zurechtzufinden.

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