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Market – reloaded

Seit Kurzem ist der neue Android-Market verfügbar. Auffälligstes Merkmal ist die neue Oberfläche, die weitaus moderner, gleichzeitig auch verspielter wirkt.

Weiterhin gibt es neue Kategorien, in die die Apps eingeordnet sind: Widgets und Live-Hintergrund. Ob man diese nutzt oder ob man nicht eher die Suche bemüht ist wohl eine Frage des eigenen Geschmacks. Dass Google-Maps in beiden neuen Kategorien als erstes App angezeigt wird ist dabei wohl kein Zufall.

In der Beschreibung eines Apps sind jetzt auch ähnliche Apps aufgeführt, so dass man sich einen schnellen Überblick über mögliche Alternativen verschaffen kann. In den Einstellungen des Markets kann man auswählen, welche Apps angezeigt werden sollen: Apps, die als geeignet für Kinder, Teenager, Erwachsene oder für Alle eingestuft wurden. Leider scheint dies (noch?) nicht zu funktionieren, bei Eingabe eines „eindeutigen“ Suchbegriffs wurde ebenso Eindeutiges angezeigt. Die Einstellung lässt sich auch mit einem Passwort sichern. Wenn dies funktioniert, ist dies vor Allem für Eltern, die ihren Kindern ein Android-Handy zur Benutzung überlassen oder schenken, eine wichtige Funktion.

Für Kunden, die gelegentlich kostenpflichtige Apps erwerben ist wichtig, dass die Rückgabefrist für das App nun nur noch 15 Minuten betragen soll.

Die neue Market-App wird übrigens automatisch installiert, eine manuelle Installation ist weder vorgesehen noch erforderlich. Man muss einfach warten, bis Weihnachten sollen alle Nutzer die neue Oberfläche erhalten haben.

Mein Fazit: grafisch eine Verbesserung, ob sich ein wirklicher Nutzen herausstellt, muss sich zeigen. Der „Jugendschutz“ wäre sinnvoll, wenn er funktionieren würde.

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Mein Akku hält nur einen Tag!

Das neue Smartphone ist da! Ausgepackt, das Handbuch gelesen, der Akku geladen, die Flatrate aktiviert  – schon kann es losgehen. Toll. Zuhause mit WLAN online gehen, unterwegs über das „Mobile Netzwerk“ online, E-Mails werden regelmäßig abgerufen, in der Bahn Radio hören über das eingebaute UKW-Radio… Die bunte, vernetzte  Multimediawelt steht uns offen.

Aber spätestens nach ein, zwei Tagen ist es vorbei mit der Herrlichkeit: der Akku macht mitten im schönsten Spiel oder beim Radiohören schlapp. Ein Garantiefall?

Eher nicht. Selbst, wenn es so aussieht: das so blumig beworbene mobile Internetzeitalter ist nur durch ständigen Stromverbrauch zugänglich. Und ein Akku hat leider eine endliche Kapazität.

Mir ging es jedenfalls so. Da gibt man > 100 € für ein High-tech-Gerät aus und erhält einen Stromfresser, der ständig an der Steckdose nuckeln möchte? Das kann passieren. Aber es liegt am Nutzer, wie häufig das neue Spielzeug nach Stärkung verlangt. Was also tun?

Zuerst einmal: alles abschalten, was man nicht wirklich ständig benötigt. Um eine E-Mail zu lesen benötige ich normalerweise keine schnelle Internetverbindung. Auch für den Wetterdienst, Twitter und die meisten Internetseiten nicht. Also: abschalten!

Schnell geht es, dass man das frisch erhaltene Smartphone mit allen möglichen Gimmicks ausstattet. Auch diese können – unbemerkt – am Akku saugen. Da Android ein Betriebssystem ist, das Multitasking erlaubt (mehrere Programme können gleichzeitig aktiv sein), können mehrere Apps gleichzeitig für erhöhten Stromverbrauch sorgen. Viele Apps lassen sich leider auch nicht abschalten – es gibt keinen Button, keinen Menüpunkt, der dies ermöglicht. Abhilfe schafft da ein Tool, das alles abschaltet, was unnötigerweise angeschaltet ist.

Gute Erfahrungen habe ich mit Advanced Task Killer Free gemacht. Dieses App ist über den Android Market zu finden. Wer schon ein Tool wie den Barcode Scanner oder Scanlife auf seinem Smartphone installiert hat, kann einfach den hier gezeigten QR-Code scannen. Der in diesem Code enthaltene Link führt automatisch zum App im Market.

Was brauche ich denn nun eigentlich – und was ist unnötig oder für eine lange Akkulaufzeit hinderlich?

Ich gehe hierbei von dem „ursprünglichen“ Zustand des GT540 aus. Durch Klick auf den Anwendungen-Button gelangt man zu den Einstellungen (Abbildungen können von Ihrem Bildschirm abweichen):

Zuerst in Wireless nahezu alles ausschalten, was angeschaltet ist: Wi-Fi (=WLAN) und Bluetooth. Beides sollte nur aktiviert werden, wenn dies benötigt wird. Bluetooth sicher selten (z. B. zur Verbindung zweier Handys), WLAN wohl in der Regel nur zuhause wenn ein WLAN-Netz zur Verfügung steht oder in Cafés mit freiem WLAN-Zugriff. Die Option „Mobilfunknetz“ zu deaktivieren bedeutet, dass auch MMS nicht mehr empfangen werden können. Man kann stattdessen auch unter „Mobile Netzwerkeinstellungen“ den Haken bei „Nur 2G-Netzwerke“ setzen. Dies bedeutet, dass Daten nur über das extrem langsame GSM-Netz übertragen werden können.

Wo Sie gerade in diesem Menü sind: Ist der Haken bei „Daten-Roaming“ entfernt? Falls nicht, müssen Sie bei der nächsten Reise ins Ausland oder in grenznahe Gegenden aufpassen. Das Handy verbindet sich ansonsten mit dem nächsten verfügbaren (ausländischen) Netzwerk, was zu extrem hohen Gebühren durch das sogenannte Roaming führen kann.

Die oben genannten Einstellungen verlängern die Zeit, die der Akku durchhält, schon beträchtlich. Sie sind aber bei datenintensiven Zugriffen aufs Internet (E-Mail, Browser, Market etc.) lästig, da die Geschwindigkeit nur noch für Geduldige erträglich wird.

Die nächste Einstellung kann gleich unter „Sound und Display“ vorgenommen werden: die Option, dass sich die Anzeige beim Drehen des Handys von Hoch- auf Querformat ändert (Auto-Rotation) ist manchmal sehr praktisch oder einfach nur „cool“, braucht aber ebenfalls Strom, da hier ein Sensor über die Lage des Gerätes wachen muss. Also: ausschalten, wenn es nicht gebraucht wird!

Weiter sollte die Helligkeit auf die geringste noch passende Einstellung zurückgesetzt werden. Die automatische Bildschirmsperre kann auch gleich möglichst kurz eingestellt werden. Bewährt haben sich Zeiten zwischen 1 und 2 Minuten. Auch die Funktion „Animation beim Öffnen und Schließen von Fenstern anzeigen“ ist nicht nötig und kann ausgeschaltet werden.

Im Bereich „Datensynchronisierung“ können Hintergrunddaten erst einmal ausgeschaltet werden. Die Funktion „Automatisch synchronisieren“ sowieso.

Unter „Sicherheit und Standort“ sollte man sich generell zugeknöpft zeigen: GPS-Satelliten ausschalten! „Wireless verwenden“ ist sinnvoll, wenn man sich ortsbezogene Daten über Google Maps oder andere Anwendungen (Verkehrsinfos, Abfahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel etc.) anzeigen lassen möchte. Da dies – zumindest bei mir – öfter vorkommt, würde ich dies nicht deaktivieren. Die Option „Für Google freigeben“ ist erst einmal eine Möglichkeit für Google, mehr über Sie als Nutzer zu erfahren – also auch ausschalten, solange ansonsten alles funktioniert.

Nahezu alle Einstellungen (bis auf die Option „Nur 2G-Netzwerke“) lassen sich auch viel bequemer über das App „Quick Settings“ (QR-Code inkl. Link zum Market s. links) vornehmen.

Darüber hinaus: das Gerät hat diverse Funktionen. Nutzen Sie sie! Aber unterwegs bitte nur dosiert, um den Akku nicht schneller in die Knie zu zwingen als unbedingt erorderlich.

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Pfiffige Android-Apps

Unter diesem Titel stellt heise.de Programme für Android-Handys („Apps“) vor. Glücklicherweise werden viele davon für die Android-Version 1.6 angeboten. Hier der Link zu heise.de.

Anmerkung: Die Links zu den Programmen führen teilweise zu den Internetseiten der Anbieter, was ich – zumindest für die Betrachtung mit dem Smartphone – für unpraktisch halte. Besser ist es, sich den Namen des Apps zu merken und dann danach im Android Market zu suchen.

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