Einstieg

Da liegt es: das schicke neue Smartphone.


Und nun: Wie geht’s los?
Anschalten und loslegen?
Nicht ganz so schnell. Zuerst sollte der Akku vollständig geladen werden. Diese Zeit sollte (muss) man sich nehmen. Der Akku dankt es mit einer langen Lebensdauer. In der Zwischenzeit kann man sich das Handbuch vornehmen und gründlich lesen. Einige Erklärungen in diesem Blog gehören danach bereits zu Ihrem Know-How.

Die erste Hürde ist das Einsetzen der Telefonkarte (SIM-Karte) und des Akkus. Das GT540 besitzt keine Taste oder ähnliches, mit der das Batteriefach verriegelt oder geöffnet werden kann.

Auf der Rückseite findet sich ein kleiner Pfeil. Die „rückseitige Abdeckung“ wird mit etwas Kraft ein paar Millimeter in Pfeilrichtung geschoben. Das war es schon, jetzt lässt sich die Abdeckung abheben und SIM-Karte und Akku einsetzen.
Wo das Fach gerade offen ist: haben Sie schon eine MicroSD-Karte zur Hand? Für die Funktion als Handy unnötig, zum Speichern von Fotos und Musik unerlässlich!
Wie immer gilt auch hier: viel hilft viel, wer das GT540 als Musikbox oder Fotoapparat nutzen will, braucht viel Speicher. 4-8 GB stellen heute keinen Kostenfaktor mehr dar und lassen genug Spielraum für größere Vorhaben.

Eine kleine Enttäuschung bleibt jetzt möglicherweise nicht aus: die Speicherkarte kann mit dem GT540 nicht für das Speichern von Anwendungen (ja, genau: der Apps) genutzt werden. Das ist nur mit Androiden möglich, die mit dem Betriebssystem Android 2.2 („Froyo“) ausgerüstet sind. Leider wird dies nicht für das GT540 angeboten werden.

Der Akku ist komplett geladen? Dann kann das USB-Kabel abgezogen werden und das Gerät durch einen längeren Druck auf die Taste rechts unten eingeschaltet werden. Da das Betriebssystem (ähnlich wie beim PC) erst geladen werden muss können ein paar Sekunden vergehen, bis die Meldung zur Eingabe der PIN-Nummer erfolgt. Anm.: ich gehe der Einfachheit halber davon aus, dass die SIM-Karte sofort einsetzbar ist und nicht erst freigeschaltet werden muss o.ä.

Ist dies erfolgt, wird der Homescreen angezeigt. In diesem Zustand ist das GT540 nicht viel mehr als ein Handy mit einem etwas größeren Display. Telefonieren funktioniert jetzt bereits, auch das Versenden von SMS etc. Aber Sie wollen ja noch viel mehr!

Also hinein in die bunte Welt des vernetzten Multimedia-Zeitalters. Aber auch hier möchte ich Ihren Tatendrang etwas bremsen. Wissen Sie, wie Datenverbindungen bei Ihrem Mobilfunktarif abgerechnet werden? Wenn diese je heruntergeladenem kB berechnet werden: Vorsicht! Auch kurze Ausflüge ins Internet können mit einen Smartphone schnell teuer werden. Besser ist da ein Zeittarif oder eine Flatrate. Diese gibt es bei vielen Anbietern schon für ein paar Euro zusätzlich im Monat. Ein Smartphone ohne Flatrate ist wie ein schnelles Auto, das Sie nur über ein paar Benzinkanister aus der heimischen Garage betanken wollen: unnütz.

Für die Nutzung zu Hause bietet sich ein WLAN-Netzwerk an. Vielleicht wird Ihr PC bereits über ein solches Funknetzwerk mit Daten aus dem Internet versorgt. Dann sollten Sie Ihr Smartphone ebenfalls an diese Quelle anschließen. Tippen Sie auf das „Anwendungen“-Feld und wählen aus den Anwendungen das Einstellungs-Symbol aus. Unter „Wireless“ – „Wi-Fi Einstellungen“ aktivieren Sie „Wi-Fi aktivieren“. Das GT540 beginnt mit der Suche nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken und zeigt diese nach kurzer Zeit an. Tippen Sie auf den Namen Ihres Netzwerkes und geben Sie Ihr Passwort ein. Dies ist das Passwort Ihres WLAN-Routers, das entweder auf der Unterseite des Routers abgedruckt ist oder das Sie in der Konfigurationssoftware anzeigen lassen können. Alternativ fragen Sie die Person, die Ihr Drahtlosnetz eingerichtet hat.

Wenn dies erledigt ist sollte Ihnen der Weg ins „smarte“ Internet offen stehen! Hinweis: Wenn Sie einen Mobilfunktarif haben, der nach Datenmenge abgerechnet wird (s.o.) sollten Sie vor der Nutzung des Internets in den Einstellungen nach Aktivierung von Wi-Fi noch die Nutzung des Mobilfunknetzes für Datenverbindungen abschalten: Dies erfolgt durch das Antippen von „Mobilfunknetz“ im Menü „Wireless“.
Sicher ist sicher. Vielleicht erscheint dies ein wenig übervorsichtig, aber diese Option verhindert, dass sich Ihr Smartphone unbemerkt über das Mobilfunknetz mit Daten versorgt, wenn Sie den Einzugsbereich Ihres Drahtlosnetzwerkes verlassen oder die Verbindung abbricht.

Ganz wichtig bei Reisen ins Ausland: hier verschlingen Datenverbindungen durch Roaminggebühren schnell mal einen Teil der Reisekasse. Um dies zu verhindern gibt es in den „Mobilen Netzwerkeinstellungen“ noch die Option „Daten-Roaming“. Das Deaktivieren dieser Option verhindert, dass Sie unbeabsichtigt über ausländische Netzwerkbetreiber teure Datenverbindungen aufbauen können.

Jetzt kann es also losgehen. Oder doch nicht? Ins Internet sollten Sie über den mitgelieferten, wenn auch sehr einfachen Browser jetzt bereits gelangen. Durch WLAN oder eine Datenflatrate sogar nahezu kostenlos. Eine Grundausstattung an Apps und Widgets wird bereits fertig installiert mitgeliefert und deckt bereits einige Bereiche ab, die das mobile Internet spannend oder einfach nur nützlich machen.

Warum Sie jedoch noch nicht Google Maps oder den Android Market nutzen können wird in einem weiteren Artikel erläutert.

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